Vorderseite von Beißen darf nur das Krokodil

Beißen darf nur das Krokodil

Kratzen, zwicken, spucken ist nicht okay. Lustiges Bilderbuch zum Thema Wut für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren

,
ab 3 Jahren32 SeitenLoree empfiehlt

Loree-Zusammenfassung

Mitten im Kita-Alltag geraten Hanna und Timo aneinander: Ein Puppenwagen wird weggenommen, Wut kocht hoch – und es passiert ein Biss. Eine einfühlsame Erzieherin holt beide Kinder zu sich, hört zu und erinnert an klare Grenzen: Beißen, kratzen, spucken – das dürfen doch die Tiere. Kinder erkennen sich in diesen Momenten wieder und spüren: starke Gefühle sind ok, und Hilfe holen ist stark. Die witzigen Tierbilder lockern auf und laden zum Lachen ein. Für Eltern und pädagogische Fachkräfte bietet das Buch viele Gesprächsanlässe: Wie fühlt sich Wut im Körper an? Was hilft mir, bevor ich zuschnappe? Wie sage ich, was ich brauche? So wird aus Streit Kooperation – ein guter Impuls für Zuhause und Kita.

Gefühle & Emotionen

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Passende Situationen

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Offizielle Verlagsinformationen

Beschreibung

Klappentext

Timo und Hanna sind die besten Freunde. Außer die beiden streiten. Als Timo Hanna ihren Puppenwagen einfach wegnimmt, reicht es ihr. Aus lauter Wut beißt Hanna zu. So fest sie kann, beißt sie Timo in den Arm. Aber ist das okay? Nein! Denn beißen darf nur das Krokodil! Darf sie ihn vielleicht kratzen? Nein, kratzen darf nur der Tiger. Aber was machen Kinder? Schlaue Kinder reden miteinander! Mithilfe dieser witzig illustrierten Geschichte lernen Kinder spielerisch, ihre Wut nicht an anderen auszulassen, sondern ihre Probleme zu lösen, indem sie miteinander sprechen. Ein wichtiges Buch für Kinder zwischen drei und sechs Jahren.

Zusammenfassung

N.A.

Buchdetails

Merkmale

Lesealter:
ab 3 Jahren
Besonderheiten:
Wichtige Botschaft in witzigem Gewand: Kratzen, beißen oder zwicken ist nicht okay

Format & Maße

Seitenanzahl:
32 Seiten
Größe:
22.5 × N.A. × 24.5 cm
22.5 × 24.5 cmPlatzhalter für Größenvergleich zu DIN A4

Verlag & Publikation

Verlag:
mvg
Veröffentlicht:
22.03.2022
Auflage:
N.A.
Sprache:
Deutsch
Originaltitel:
N.A.
ISBN-13:
978-3-7474-0386-0
📚

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Buch & Ausstattung

📖Material
📚Hardcover📖

Fester Einband hält viele Vorleserunden im Familien‑ und Kitaalltag aus. So kann das Buch immer wieder aufgegriffen werden – gerade, wenn nach einem Streit schnelle Orientierung und Sicherheit gefragt sind.

🤲Normales Papier📖

Dünne Papierseiten passen gut für gemeinsames Vorlesen mit Kindergartenkindern. Blättern, zeigen und auf die Bilder deuten gelingt leicht – ideal, um Gefühle und Regeln im Gespräch zu verankern.

Genre & Stil

📚Genre
🏠Humor📚

Tiervergleiche („spucken darf das Lama“) und überzeichnete Bilder lösen Lachen und Erleichterung aus. Humor entspannt angespannte Momente – perfekt, um nach Streit wieder ins Gespräch zu kommen.

Lese-Gefühl & Tempo
🤲Direkt im Geschehen (Gegenwart)

Die Erzählung läuft unmittelbar im Jetzt: „Da steht plötzlich Christina… Sie fragt…“ Dieses Präsens holt Kinder nah in die Situation und macht es leicht, eigenes Erleben zu spiegeln.

🎨Illustrationsstil
📚Bunt🎨

Leuchtende Farben tragen die heitere Grundstimmung. So fällt es Kindern leichter, nach einem hitzigen Moment wieder aufzutauen und neugierig hinzuschauen.

📚Witzig🎨

Übertreibungen wie Lamas mit Punktetafeln oder das grinsende Krokodil sorgen fürs Kichern. Gemeinsam lachen entspannt – perfekte Brücke, um über Regeln zu sprechen.

📚Digital Modern🎨

Klar digitale, grafische Formen und glatte Texturen wirken frisch und zugänglich. Die moderne Anmutung spricht Kinder direkt an und macht das Thema leicht verdaulich.

✏️Schreibstil
✏️Dialogbasiert✏️

Viele wörtliche Reden („Was ist denn hier los?“) machen das Vorlesen lebendig. Kinder können mitsprechen und üben Ich‑Botschaften, statt zu zwicken oder zu beißen.

🤲Alltaeglich Realistisch✏️

Die Sprache klingt wie auf dem Kita‑Flur: kurze Sätze, klare Aussagen. So fällt es Kindern leicht, die Situation zu übertragen – vom Buch direkt in den eigenen Alltag.

🛡️Wiederholend Ritualisiert✏️

Der wiederkehrende Satz „… darf nur das …“ bietet Kindern Orientierung. Solche Refrains schaffen Sicherheit – perfekt, um in aufgeregten Momenten gemeinsam tief durchzuatmen.

🖼️Struktur Text/Bild
📚Bild dominiert🖼️

Großflächige Bilder tragen die Emotionen, der Text kommentiert knapp. Das lädt zum Nachspüren ein: Was fühlt Hanna? Was könnte Timo jetzt brauchen?

🖼️Bild-Text-Verhältnis
✏️Bild ergänzt Text🖼️

Die Bilder erzählen Zusatzwitze (Punktetafeln, Zielscheibe) und zeigen Gefühle, die im Text nur angedeutet sind. So entstehen wunderbare Gesprächsanlässe beim gemeinsamen Anschauen.

💬Vokabular & Wortschatz
🏴‍☠️Grundwortschatz Alltagssprache💬

Wortschatz aus dem Kinderalltag („beißen“, „reden“, „Erzieherin“). Das macht Gefühle und Regeln leicht besprechbar – im Kinderzimmer wie in der Kita.

📝Satz-Struktur
📚Kurze Saetze📝

Kurze, klare Sätze machen die Situation gut nachvollziehbar. Das unterstützt besonders jüngere Kinder dabei, dran zu bleiben und eigene Worte für Gefühle zu finden.

📚Viel Dialog📝

Die vielen Gesprächszeilen laden zum Rollenlesen ein. So üben Kinder spielerisch Zuhören, Antworten und Ich‑Sätze – wichtige Brücken aus dem Konflikt zurück in die Verbindung.

Schauplatz

🏫Schauplatz – Bildung & Gemeinschaft
🌿Kindergarten🏫

Die Geschichte spielt in der Kita‑Gruppe: Eine Erzieherin begleitet Hanna und Timo durch den Konflikt. So können Kinder eigene Kita‑Erlebnisse andocken und Eltern knüpfen direkt an Gruppenregeln an.

Figuren

👤Rolle/Eigenschaft
🐾Junge👤

Timo ist als Freund direkt beteiligt: Er wird gebissen, äußert sich und lässt sich trösten. Kinder erleben: Ich darf sagen, was passiert ist, und bekomme Unterstützung.

🐾Maedchen👤

Hanna steht im Mittelpunkt: Sie fühlt Wut, hat Angst vor Ärger und findet Worte. Das ermöglicht Mädchen, eigene Impulse und Bedürfnisse wiederzuerkennen – und sich bei Reparatur und Versöhnung zu erleben.

🏠Kindergärtner:in👤

Die Erzieherin setzt sich zwischen beide Kinder, hält sie im Arm und spricht ruhig. Diese Co‑Regulation zeigt: Nähe, klare Worte und Humor helfen, wenn Gefühle groß sind.

🐾Spezifische Tiere
📖Krokodil🐾

Das Krokodil erscheint als humorvolle Stellvertreterfigur: „Beißen darf nur das Krokodil“ – ein Bild, das Regeln freundlich verankert und Druck aus der Situation nimmt.

🏅Tiger🐾

„Kratzen darf nur der Tiger“ setzt eine klare Grenze mit Augenzwinkern. Kinder verstehen spielerisch: Krallen gehören zu Tieren – wir finden Worte und Lösungen.

❤️

Themen erleben

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Themen & Lebenswelten

🌱Lebenssituationen
🏅Streit Versoehnung🌱

Konflikt – Trost – Gespräch – Versöhnung: Die Abfolge ist klar erkennbar und übertragbar. Kinder erleben, dass Beziehungen Streit aushalten und wieder warm werden können.

💛Ungerechtigkeit erleben🌱

Als Timo den Puppenwagen wegnimmt, spürt Hanna Ungerechtigkeit. Das Buch zeigt, wie man sich ohne Krallen wehrt: fühlen, sagen, Hilfe holen.

Emotionen & Werte

💛Bedürfnisse
🐾Trost finden💛

Nach dem Biss sitzt die Erzieherin mit beiden Kindern, hält sie und hört zu. Diese Nähe beruhigt das Nervensystem – ein starkes Vorbild, wie Erwachsene mitfühlend begleiten und Versöhnung ermöglichen.

🏠Humor erleben💛

Gemeinsames Lachen über Lama‑Zielscheiben und ein zahnbürstendes Krokodil entspannt angespannte Körper. Humor macht Gesprächsfenster auf: Was könntest du statt Kratzen sagen? Ein freundlicher Einstieg in echte Lösungen.

🤲Geduld & Impulskontrolle💛

Wenn Ärger groß wird, zeigt das Buch eine Alternative: innehalten, reden, Hilfe holen. Die klare Tierregel („Beißen ist Krokodil‑Sache“) übersetzt Impulskontrolle kindgerecht – ein Bild, das Familien leicht aufgreifen können.

😊Emotionen
🤲Wut😊

Wut wird klar benannt und gezeigt – bis zum Biss. Das hilft Kindern, Körperzeichen zu erkennen und Worte zu finden, bevor Hände oder Zähne schneller sind.

🏅Angst😊

„Hanna hat Angst. Wird Christina schimpfen?“ – das Gefühl bekommt Worte und eine Antwort: Zuwendung. So lernen Kinder, dass Angst gesehen wird und nicht alleine getragen werden muss.

💛Werte
💛Freundschaft Zusammenhalt💛

Hanna und Timo sind beste Freunde – auch wenn’s kracht. Das Buch zeigt, wie Freundschaft Konflikte aushält, wenn man spricht, tröstet und wieder zueinander findet.

💛Empathie Ruecksichtnahme💛

Die Erzieherin nimmt beide Kinder in den Arm und hört zu. Diese Haltung lädt ein, Schmerz zu sehen, Verantwortung zu übernehmen und miteinander Lösungen zu finden.

🌿Respekt💛

„Spucken, kratzen, beißen“ werden klar abgegrenzt. Respekt vor Grenzen wird damit greifbar – ein guter Start, um Familien‑Regeln gemeinsam zu vereinbaren.

Vielfalt & Repräsentation

🌍Repräsentation
💛Kulturelle Vielfalt🌍

Die Kinderfigurendarstellungen zeigen Vielfalt ganz selbstverständlich. Das öffnet Gespräche über Unterschiede und Gemeinsamkeiten – und stärkt das Gefühl: In unserer Gruppe ist jede Person willkommen.

🛡️

Kinder stärken

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Unterstützung & Schutzthemen

🧠Verhalten
🤲Beißen🧠

Beißen wird klar gezeigt und als verletzend markiert. Wichtig: Es folgen Trost, Gespräch und eine Alternative – Kinder erleben, dass Veränderung möglich ist.

🧒Kratzen🧠

Die Regel „Kratzen darf der Tiger“ macht greifbar, dass Krallen nicht zu Menschen gehören. Das bietet Familien eine leichte Formulierung für heikle Momente.

💛Spucken🧠

Spucken wird – humorvoll über das Lama – deutlich abgegrenzt. So lernen Kinder: Gefühle ja, aber mit Abstand und Worten, nicht mit Spucke.

Gezielter Lernfokus

🗣️Soziales Lernen
🗣️Regeln anwenden🗣️

Die Tierregeln machen Grenzen greifbar: Wir kratzen nicht – wir sprechen. Das lässt sich als Familien‑Mantra nutzen und reduziert Machtkämpfe im Alltag.

✏️Gespräche führen🗣️

„Schlaue Kinder reden miteinander!“ – das Buch modelliert, wie ich anspreche, was war, und zuhöre. Eltern können das direkt aufgreifen und Gesprächssätze üben.

🤲Konflikte lösen🗣️

Vom Streit zur Lösung: reden, trösten, Regeln erinnern. Diese Schritte lassen sich im Familienalltag wiederholen – zum Beispiel nach einem Gerangel um Spielzeug.

💛Emotionales Lernen
🤲Gefühle erkennen💛

Wut und Angst werden benannt und im Bild sichtbar. Kinder lernen, ihre Körperzeichen zu entdecken und Worte zu finden – eine Basis, um Hilfe zu holen statt zu kratzen.

🤲Starke Gefühle meistern💛

Die Geschichte zeigt kindgerechte Regulation: Nähe spüren, sprechen, Regeln erinnern. So entsteht ein Werkzeugkasten für Wut‑Momente – nutzbar zuhause und in der Kita.